Nun in dem Fall heißt der Titel Momo oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Momo, eine Kindergeschichte, die aber eigentlich weit mehr als das ist. Momo, eine Kindergeschichte, die mich sowohl in meiner Kindheit als auch jetzt in meinem 'Erwachsenenleben' immer wieder begleitet und faziniert. Momo, eine Kindergeschichte, die ich so oft gehört habe , dass ich sie heute noch Abschnittsweise zitieren kann. Momo, eine Kindergeschichte, aber auch der Spiegel unserer Zeit! Momo, ein kleines Mädchen, dass gegen die Zeit-Diebe kämpft.
Nun um diesen Zeit-Dieben zu trotzen widme ich diesen Blog, um meine Gedanken zu den "Momos und Zeit-Dieben" aus meinen Leben zu berichten. Um zu reflektieren. Um zu zeigen, wieviel Wahrheit in dieser Geschichte steckt und um alle diejenigen, die noch nicht diese Geschichte kennen, sie neugrierig auf die Geschichte zu machen. Sie dürfen also - genauso wie ich - auf die folgenden Blogspots gespannt sein....
Für die Nicht-Kenner unter uns, hier noch eine kurze Zusammenfassung der Geschichte (vgl. http://www.dieterwunderlich.de/Ende_Momo.htm#cont):
Momo ist ein Mädchen, das wie eine Landstreicherin in der Ruine eines kleinen römischen Amphitheaters am Stadtrand lebt. Menschen, die großen Wert auf Sauberkeit und Ordnung legen, erschrecken vielleicht, wenn sie dem etwas verwahrlosten mageren Mädchen begegnen. Doch Momo versteht es, anderen zuzuhören und sie dadurch in ihren Bann zu ziehen. Sie schütten Momo dann ihr Herz aus und spüren, dass sie selbständig, charakterstark und mit ihrem Leben zufrieden ist.
Eines Tages tauchen in der Stadt Zigarre rauchende aschgraue Herren in spinnwebfarbenen Anzügen mit bleigrauen Aktentaschen auf, in deren Gegenwart es die Menschen fröstelt. Die grauen Herren verstehen sich auf die Zeit, "so wie Blutegel sich aufs Blut verstehen" und reden den Menschen ein, sie dürften nur noch Nützliches tun, um Zeit zu sparen. Der Friseur zum Beispiel hört auf, mit seinen Kunden zu plaudern und schneidet ihnen nun die Haare in 20 statt in 30 Minuten. Seine alte taube Mutter, für die er sich bisher jeden Tag Zeit nahm, bringt er in ein Altenheim.
Auch mit Momo spricht einer der grauen Herren. "Man muss nur immer mehr und mehr haben, dann langweilt man sich niemals", behauptet er. Doch als Momo ihn fragt, ob ihn jemand lieb hat, krümmt er sich und verrät ihr, dass er und seinesgleichen ohne ein von den Menschen angespartes Zeitguthaben nicht existieren können. Weil das vor den Menschen geheim gehalten werden muss, erinnern sich diese nicht mehr an das Gespräch mit den grauen Herren, sobald sie anfangen, Zeit zu sparen.
Momo und ihre Freunde rufen zu einer großen Versammlung auf, um die Wahrheit über die grauen Herren zu verbreiten, aber kein Erwachsener folgt ihrer Einladung. Da führt die Schildkröte Kassiopeia Momo zu Meister Hora, der die Zeit verwaltet. Momo sieht, wie eine Stundenblüte nach der anderen sich entfaltet und verwelkt, während sich bereits die nächste Knospe öffnet.
Als Momo nach einem Jahr in ihr Amphitheater zurückkehrt, vermisst sie ihre Freunde. Auch sie sind Opfer der grauen Herren geworden und haben keine Zeit mehr, um Geschichten zu erzählen oder anzuhören. Die grauen Herren aber wollen von Momo zu Meister Hora geführt werden, damit sie ihr Werk vollenden können.
Meister Hora hält die Zeit für eine Stunde an, um Momo Gelegenheit zu geben, den Zeittresor der grauen Herren zu finden. Mit Hilfe der Schildkröte gelingt es dem Mädchen, die grauen Herren zu überwinden und den Menschen die geraubte Zeit zurückzugeben. Die Welt gewinnt dadurch wieder an Farbe.
Für die Nicht-Kenner unter uns, hier noch eine kurze Zusammenfassung der Geschichte (vgl. http://www.dieterwunderlich.de/Ende_Momo.htm#cont):
Momo ist ein Mädchen, das wie eine Landstreicherin in der Ruine eines kleinen römischen Amphitheaters am Stadtrand lebt. Menschen, die großen Wert auf Sauberkeit und Ordnung legen, erschrecken vielleicht, wenn sie dem etwas verwahrlosten mageren Mädchen begegnen. Doch Momo versteht es, anderen zuzuhören und sie dadurch in ihren Bann zu ziehen. Sie schütten Momo dann ihr Herz aus und spüren, dass sie selbständig, charakterstark und mit ihrem Leben zufrieden ist.
Eines Tages tauchen in der Stadt Zigarre rauchende aschgraue Herren in spinnwebfarbenen Anzügen mit bleigrauen Aktentaschen auf, in deren Gegenwart es die Menschen fröstelt. Die grauen Herren verstehen sich auf die Zeit, "so wie Blutegel sich aufs Blut verstehen" und reden den Menschen ein, sie dürften nur noch Nützliches tun, um Zeit zu sparen. Der Friseur zum Beispiel hört auf, mit seinen Kunden zu plaudern und schneidet ihnen nun die Haare in 20 statt in 30 Minuten. Seine alte taube Mutter, für die er sich bisher jeden Tag Zeit nahm, bringt er in ein Altenheim.
Auch mit Momo spricht einer der grauen Herren. "Man muss nur immer mehr und mehr haben, dann langweilt man sich niemals", behauptet er. Doch als Momo ihn fragt, ob ihn jemand lieb hat, krümmt er sich und verrät ihr, dass er und seinesgleichen ohne ein von den Menschen angespartes Zeitguthaben nicht existieren können. Weil das vor den Menschen geheim gehalten werden muss, erinnern sich diese nicht mehr an das Gespräch mit den grauen Herren, sobald sie anfangen, Zeit zu sparen.
Momo und ihre Freunde rufen zu einer großen Versammlung auf, um die Wahrheit über die grauen Herren zu verbreiten, aber kein Erwachsener folgt ihrer Einladung. Da führt die Schildkröte Kassiopeia Momo zu Meister Hora, der die Zeit verwaltet. Momo sieht, wie eine Stundenblüte nach der anderen sich entfaltet und verwelkt, während sich bereits die nächste Knospe öffnet.
Als Momo nach einem Jahr in ihr Amphitheater zurückkehrt, vermisst sie ihre Freunde. Auch sie sind Opfer der grauen Herren geworden und haben keine Zeit mehr, um Geschichten zu erzählen oder anzuhören. Die grauen Herren aber wollen von Momo zu Meister Hora geführt werden, damit sie ihr Werk vollenden können.
Meister Hora hält die Zeit für eine Stunde an, um Momo Gelegenheit zu geben, den Zeittresor der grauen Herren zu finden. Mit Hilfe der Schildkröte gelingt es dem Mädchen, die grauen Herren zu überwinden und den Menschen die geraubte Zeit zurückzugeben. Die Welt gewinnt dadurch wieder an Farbe.
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